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Seefrosch (Pelophylax ridibunda): Steckbrief

Der Seefrosch gehört zu den Grün- oder Wasserfröschen. Er ist im Einzugsbereich der bayerischen Flüsse weit verbreitet und zählt mit seiner markanten Größe zu den auffälligsten Froscharten.

Fakten zum Seefrosch

  • im Einzugsbereich der großen Flüsse weit verbreitet, kann aber auch über größere Strecken ganz fehlen
  • vergleichsweise stark ans Wasser gebunden und leben fast ganzjährig in und an größeren Gewässern. Sie breiten sich gerne entlang von Flussauen aus.
  • Fortpflanzungszeit meist zwischen Mitte Mai und Mitte Juni. Sie suchen dann größere und tiefere, möglichst sonnige und pflanzenreiche Stillgewässer auf, etwa Altarme und Altwässer in Flussauen, aber auch Weiher und Seen. Da in denselben Gewässern auch die verwandten Teichfrösche vorkommen, sind die beiden Arten am einfachsten über Rufe zu unterscheiden.
  • Weibchen legen pro Saison 1.000 bis 12.000 Eier, die sie im Lauf des Spätfrühlings in kleinen Klumpen an Wasserpflanzen ablegen. Die Kaulquappen werden, ebenso wie die des Teichfrosches, bis zu acht Zentimeter groß, bevor sie in die Metamorphose gehen.
  • erbeuten als Nahrung wirbellose Tiere und kleinere Wirbeltiere wie Fische, Molche und Frösche.
  • überwintern im Schlamm möglichst tiefer Gewässer, die selten bis zum Grund zufrieren.

Der Seefrosch hat sich in den letzten Jahren in Bayern deutlich ausgebreitet. Er ist in Bayern nicht gefährdet nach Roter Liste Bayern (Stand 2019).


Merkmale des Seefroschs

  • Größe: 10 bis 13 cm, selten bis zu 15 cm
  • Großer, eher braungrüner Frosch mit dunklen Flecken
  • Waagerechte Pupille
  • Meist heller Aalstrich auf dem Rücken
  • Wissenschaftlicher Name: Pelophylax ridibunda

Systematik

Klasse: Lurche (Amphibia) 
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Überfamilie: Ranoidea 
Familie: Echte Frösche (Ranidae)
Gattung: Wasserfrösche (Pelophylax)
Art: Seefrosch (Pelophylax ridibunda)