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Feuersalamander (Salamandra salamandra): Steckbrief

Der auffällig gefärbte Feuersalamander ist die wohl bekannteste Salamanderart, dennoch gelingt es nur selten, die vorwiegend nachtaktiven Tiere in freier Wildbahn zu beobachten.

Fakten zum Feuersalamander

  • typischer Lebensraum sind feuchte Laub- und Mischwälder, von Quellbächen durchzogen
  • hauptsächlich nachtaktiv, werden tagsüber meist nur nach Regenfällen beobachtet, wenn sie ihre Verstecke verlassen
  • können sehr alt werden: Im Freiland zehn bis 15 Jahre, im Terrarium sogar bis zu 50 Jahre
  • paart sich an Land: Im Sommer gehen die Männchen aktiv auf Weibchensuche, nehmen diese "Huckepack" und setzen anschließend ein Spermienpaket auf dem Waldboden ab, das die Weibchen aufnehmen
  • Weibchen setzen im auf die Befruchtung folgenden Frühjahr bis zu 70 Larven in kühle, sauerstoffreiche Quellbäche ab
  • Larven ernähren sich vor allem von Bachflohkrebsen sowie Insektenlarven und entwickeln sich dann im Laufe des Sommers zu einem fertigen Salamander. Nur selten überwintern die Larven im Wasser.
  • unbekannt, wie weit Feuersalamander zum Fortpflanzungsgewässer oder zur Ausbreitung wandern

Der Feuersalamander gilt nach Roter Liste Bayern (Stand 2019) als gefährdet (Status 3). Eine besondere Bedrohung geht für die Art in jüngster Zeit durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (kurz Bsal, siehe auch Amphibiengefährdung) aus.

Merkmale des Feuersalamanders

  • Größe: 14 bis 20 cm
  • Schwarz glänzend mit auffällig gelben Flecken oder Streifen
  • Beidseits am Kopf Drüsenpolster
  • Wissenschaftlicher Name: Salamandra salamandra

Systematik

Klasse: Lurche (Amphibia)
Ordnung: Schwanzlurche (Caudata)
Überfamilie: Salamanderverwandte (Salamandroidea)
Familie: Echte Salamander (Salamandridae)
Gattung: Eigentliche Salamander (Salamandra)
Art: Feuersalamander (Salamandra salamandra)